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Vortrag und Diskussion: Gesundheitskämpfe in Simbabwe

Vorträge und Diskussionen mit Itai Rusike, Direktor der Community Working Group on Health und Albert Petersen, Difäm-Arzneimittelhilfe. Itai Rusike wird über seine Arbeit in Simbabwe berichten, die sich im Spannungsfeld zwischen (repressiver) Regierung und Zivilgesellschaft immer wieder neu verorten muss. Albert Petersen spricht über pharmazeutische Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit in Simbabwe.

Gesundheit für alle ­ das ist die Forderung der Community Working Group on Health, dem größten gesundheitspolitischen Netzwerk in Simbabwe. Ein Ziel, das noch in weiter Ferne liegt: Die Situation der Bevölkerung ist dramatisch, Tausende sterben, weil sie keinen Zugang zu Medikamenten oder sauberem Wasser haben. Dagegen setzen die Aktivisten den Aufbau regionaler Gesundheitskomitees, die es der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ermöglichen, aktiv an der Verbesserung ihrer Situation mitzuwirken. Die Community Working Group on Health fordert von der Regierung in Simbabwe, das Recht auf Gesundheit in der Verfassung des Landes zu verankern. Dafür streitet die CWGH auch in globalen Netzwerken wie dem People's Health Movement.

Donnerstag, 23. September 2010, 20.00 Uhr im Lichtensteinhaus, Schwabstr. 6, 72070 Tübingen

veranstaltet von:

  • medico international e.V.
  • medico international Ortsgruppe Tübingen
  • Difäm ­ Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V.
Gefördert durch InWEnt gGmbH aus Mitteln des BMZ.
Faltblatt zum Ausdrucken

Letzte Änderung: Thursday, 02-Sep-2010 13:50:31 CEST